Canossa

Ruinen der alten Burg

Ciano
Durch die Umwandlung des alten Namens Ciano (heutiger Hauport) in Canossa, wollte man die Anwesenheit eines schon weltberühmten historischen Erbes hervorheben. Denn rund um die Burg von Canossa fanden die wichtigsten Ereignisse der Mathilde-Zeit statt, mit dem sogenannten "Gang nach Canossa" (1077) in erster Linie. Die ganze Umgebung ist ein regelrechtes Geschichte-Archiv, dessen Hauptzeugnisse - die Burg von Rossena und der Turm Rossenella - einmal die größten Befestigungen des Territoriums darstellten. Als natürliches Rahmen blicken die Altdörfer auf eine unterliegende Wald-, Hügel- und Senkenlandschaft auf: Cerredolo dei Coppi, Monchio delle Olle, Vedriano. Besonders beeindruckend sind dann das vor kurzem renovierte Dorf Votigno, bekannter Treffpunkt von Buddha-Anhängern, und das Tempelchen von Selvapiana, in Erinnerung an Petrarcas Aufenthalt. Landschaftliche Schönheiten findet man im Naturreservat Rupe di Campotrera und an den steinigen Ufern des Enza-Flusses, beliebtes Sommerziel für die Einwohner der angrenzenden Provinzen. Jenseits des heute vielbesuchten Handelszentrums von Ciano erstrecken sich die Spuren der altrömischen Stadt Luceria über ein noch breiteres historisches Horizont bis zum Entstehungspunkt des Sentiero Matilde.

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