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| Wein - und Eßkultur |
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Von
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ein Tisch mit Emilianischen Produkten;
Ein Teller mit “tortelli d'erbetta" (Art Ravioli mit Füllung
aus Spinat
und Käse). |
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| Önogastronomie
ist ein ganz alter und anerkannter Ruf der Emilia und die mathildischen
Länder gehören zweifellos zu dieser sogenannten Food
Valley Italiens. Mit welchen territorialen Varianten auch immer.
Die parmesanischen Tortelli, zum Beispiel, sind mit Kräutern
und Ricotta (Molkenkäse) gefüllt, während in
Reggio Emilia und allgemein im Gebirgsgebiet wesentlich weniger
Käse und lieber Kürbis oder Kartoffel mit Steinpilzen
benutzt werden. Bei bestimmten Handwerksbetrieben, den meistens
auch ein kleiner Laden angeschlossen ist, kann man allerlei
gefüllte Teigwaren und andere regionaltypische Bratnudeln
kaufen. Für schnellere Mahlzeiten wird dann sowohl im parmesanischen
als auch im reggianischen Gebiet je nach dem "torta fritta"
oder "gnocco fritto" zusammen mit Wurstwaren angeboten,
was also mit "Torten" und "Gnocchis" überhaupt
nicht zu tun hat und in Modena öfter "tigella"
heißt. Das sind aber nur bloße Beispiele: eine ausführliche
Forschung nach der mathildischen Eßkultur macht man lieber
vor Ort. Eben zu diesem Zweck und im Rahmen einer gleichnamigen
Aufwertungsinitiative wurden die sogenannten "Wege der
Weine und der Genüsse" ("Strade dei Vini e dei
Sapori") auf einer gastronomischen Landkarte markiert.
Unter solchen Geschmacksrouten zeichnet sich die "Strada
dei Vini e dei Sapori delle Colline di Scandiano e di Canossa"
besonders aus, denn mehr als vierzig Lebensmittelunternehemen
mitten im canusinischen Gebiet darauf angezeigt sind. |
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