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Da
sinistra:
Der Park von Roncolo;
Das obere Secchia-Tal. |
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Die öffentliche
Parkanlage Pinetina di Vezzano
Pinetina di Vezzano ist der Name eines Erholungs- und Naturschutzgebietes
in dem reggianischen Hügelland (300 meter ü.M.), das
nur 16 Km weit weg von Reggio Emilia über die Staatstraße
63 liegt. Da der ganze Park aber umgezäunt ist, soll man
auf die genauen Öffnungszeiten aufmerksam achten (Di-So
durchgehender Eintritt, Mo geschlossen). Auf den Park kommen
Schulgruppen, Familien und Naturforscher. Die gesamten 54 Hektare
Ausdehnung bestehen überwiegend aus Schwarzkiefern (seit
1906 fortdauernd wiedergepflanzt) und sonst Zypressen, Waldkiefern
und anderen für dieses Hügelland typischen Laubbäumen
wie Zerr- und Sommereichen, Eschen und Ahornen. Im Unterholz
findet man Mannaeschen, Sommereichen und Dornbusche. Vier Wanderwege
läufen durch den Wald: "Sentiero di confine"
(Grenzenweg), "Sentiero dei mufloni" (Mufflonenweg),
"Sentiero dei daini" (Damhirschenweg) und "Sentiero
della valletta" (Tälchenweg). Der Park ist dann für
seinen kleinen Zoo bekannt, der, neben dem eingeborenen Tierbestand,
auch Zwergziegen und andere "kinderfreundliche" Tierchen
zu Gast hat. Eine Erholungsanlage mit Bar, Sitzbänken und
Rastplätzen macht dagegen die Freude der "älteren"
Besucher.
Das Petrarca-Tempelchen in Selvapiana di Canossa
Von Cerezzola aus, mitten im Enzatal, führt die Bezirkstraße
79 (Richtung Trinità) nach wenigen Kehrkurven zu einem
kleinen Parkplatz: weiter - eigentlich nur 500 meter - geht
man mühelos zu Fuß. In Erinnerung an Petrarcas Aufenthalt
in Selvapiana (1343) wurde hier ein Denkmal-Tempelchen 1839
begonnen und einige Jahre später fertiggebaut. Im Innenraum
sind eine schöne Marmorstatue (Tommaso Bandini) und ein
interessantes Gewölbefresko (Francesco Scaramuzza). Im
Haus daneben liegt das zuständige Tourist-Point, das jeden
Sommer am Samstag und Feiertagen geöffnet ist. An Wochentagen
ist das Tempelchen leider nicht zugänglich, aber dafür
schenkt ein der hier möglichen Wanderwege eine tolle Aussicht
auf den Fluß. Dieses Naturgebiet und der entsprechende
Park bieten also mehrfache Gelegenheiten: literarisches Andenken,
künstlerische Sehenswürdikeit, Wanderungen und sogar
Picknicks auf der Wiese (bald werden auch Tische und Sitzbänke
vorhanden sein). Die seit 1926 zuständige Provinzverwaltung
hat sich zum Ziel gesetzt, diese Natur- und Kulturinsel als
unverzichtbares Teil des sogenannten "mathildischen Angebotes"
aufzuwerten.
Die öffentliche Parkanlage von Roncolo
Das Erholungs- und Naturschutzgebiet von Roncolo liegt 350 meter
ü.M., 16 Km weit entfernt vom Hauptort und auch nicht zu
weit von den mathildischen Burgen. Dahin führt eben die
Straße, die Reggio Emilia mit dem Enzatal verbindet und
sich kurz vor Quattro Castella nach dem hohen Hügelland
richtet. Da der Park nicht umgezäunt ist, darf man ihn
jeden Tag besichtigen. Aufgrund der guten Erreichbarkeit, der
landschaftlichen Verschiedenartigkeit und den ausgezeichneten
Ausrüstungen ist die ganze Gegend für Sport-, Erholung-
und Freiluftfanatiker besonders geeignet. Über 44 Hektaren
erstrecken sich abwechselnd Schwarzhainbuchen, Sommereichen,
Mannaeschen, Wildkirschbäume, Schwarzpappel und Waldkiefer.
Man kann hier sowohl die breiten und regelmäßig gepflegten
Wiesen genießen als auch zahlreiche Wander-, Jogging-
und Bikeabenteuer versuchen. Im Park stehen zudem auch ein bewachtes
Ferienhaus, eine Mehrzweckbahn und ausgerüstete Grillanlagen
zur Verfügung. An Sommerabenden kann man sich an der gemütlichen
Bar länger halten, während die breite Wiese ein natürliches
Bühnenbild für Konzerte und ähnliche Veranstaltungen
bietet. |
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