Reggio Emilia, die mathildischen Länder
und das Secchia-Tal
Da sinistra:
Scandiano;
Vulkanerscheinungen in Regnano
Aus den süd-östlichen Grenzen der Provinz Reggio Emilia windet sich ein mathildischer Weg von lehrreichem Reiz. Man fährt zuerst von der Stadt aus bis zu den malerischen Landschaftstrichen von Albinea, denn nicht weit liegt Scandiano, das zweitwichtigste Zentrum im Provinzgebiet. Nachdem man die Burg und Spallanzanis Haus besichtigt hat, verläuft die Rundfahrt an einer mathildischen Burg vorbei (Casalgrande), die am 7. Juli zum natürlichen Bühnenbild eines historischen Umzugs wird. Von hier erreicht man das breite und sich in seinen Befestigungsmauern relativ gut erhaltene Altdorf von Castellarano, wo an der dritten Septemberwoche ein Trauben-Festival stattfindet. Dank der guten Fahrbarkeit der Secchia-Talsohlenstraße kommt man schnell in Toano, Heimat einer mathildischen Pfarrkirche und bezaubernder Altdörfer mit entsprechenden Sehenswürdigkeiten: eine weitere Pfarrkirche in Massa, ein Holzaltar in Cavola, der schöne Gutshof von Manno und der Glockenturm von Corneto. Von Albinea aus führt eventuell eine längere Straße nach Scandiano und zwar über einen Verbindungsring, der südwärts auch Regnano (Vulkanerscheinungen) und östwärts die mathildische Gemeinde von Viano miteinbezieht. Etwas höher von Regnano wäre dann ein Umweg nach dem alten Dorf S.Maria in Castello besonders lohnenswert.
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