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Von links:
Casina, das Oratorium von Beleo;
Neviano, die Pfarrkirche von Sasso;
Carpineti, romanisches Kapitell in der Pfarrkirche San Vitale |
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| Zum Mathilde-Gebiet
gehören nicht nur Altdörfer aus Stein und hervorragende
Burgen, sondern auch zahlreiche Pfarrkirchen, die seine religiöse
Dimension am besten darstellen. Diese Kirchen und die abhängenden
Kapellen hatten u.a. auch Hilfsfunktionen und wurden deswegen
über das Territorium strategisch angeordnet wenn nicht
an der Burg selbst angeschlossen. Sie waren also unverzichtbare
Elemente des mathildischen Landesaufbaus. Es ist im übrigen
schon längst bekannt, daß die Gräfin selbst
die Errichtung zahlreicher Pfarrkirchen förderte. Für
deren Instandhaltung sorgten die Kirchengemeinden durch streng
geregelte Spenden, wie einige Schriftstücke aus mittelalterlichen
Geschäftsbüchern deutlich belegen. Leider haben sich
nur wenige der gebliebenen Gebäude in ihrem ganzen Originalaufbau
erhalten, während die meisten im Laufe der Zeit wesentliche
Änderungen erfahren haben. Bis dem 16. Jh. blickten die
Pfarrkirchen der Tradition nach nordwärts auf. Außerdem
hatten sie einen rechteckigen Grundriß und eine dreischiffige
Struktur. Bemerkenswert waren dann die Bildhauerdekorationen
der Kapitelle, wovon leider nur wenig geblieben ist, und der
großen Taufbecken. |
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