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  Zwischen Geschichte...
  und Natur
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Durch den in 1989 verabschiedeten Gesetz Nr. 44 hat die Region Emilia Romagna die Grenzen eines Gebietes anerkannt, das sich von seinem Zentrum in der Provinz Reggio Emilia bis zu auseinanderliegenden Landstrichen um Parma, Modena und Ferrara ausbreitet. Grund dafür: die miteinbezogenen Ortschaften zeigen unbestreitbare Ähnlichkeiten in der Landesstruktur und eine Vielfalt von architektonischen Zeugnissen, die auf der Canossa-Dynastie zurückliegen. Diese besonders anreizende Region besser aufwerten zu können, wurde am 5. März 1994, bei der alten Canossa-Burg, die Matilde di Canossa S.p.A. Aktiengesellschaft gegründet.
Von einem historisch-kulturellen Gesichtspunkt stellen die mathildischen Länder ein ungewöhnlich breites Hügelgebiet, dessen Verwandschaft mit der mittelalterlichen Zivilisation - und Geschichte im allgemeinen - in Kunst, Volkskunde und Eßkultur nicht schwer zu erkennen ist. Daß es sich tatsächlich um einen der kostbarsten Schätze der Emilia handelt, können die Zahlen des durchgehend zunehmenden Tourismus-Trends bestätigen.
Die mathildische Tradition, welche heute noch durch bezaubernde Kostümumzüge wieder wachgerufen wird, hat also unter dem Namen und den Ereignissen der Grande Contessa eine gemeinsame Identität gefestigt. Das begann aber um die Wende zwischen dem 12. und dem 13. Jh., wenn die europäische Geschichte genau auf diesen Hügeln ihre schönste Bühne eingerichtet hatte.
 
Offizielle Webseite für Fremdenverkehrsinformationen der öffentlich-privaten Gesellschaft für Gebietsförderung Matilde di Canossa S.p.A. Credits