Die seit Ende der
80er Jahren von den Provinzbehörden und der Apenningemeinschaft
Reggio Emilia (Comunità Montana dell'Appennino Reggiano)
gestartete Aufwertungsinitiative hat sich zum Ziel gesetzt,
landschaftliche Ressourcen und historisches Erbe so miteinander
zu verbinden, daß auch der ambitionierte Bergwanderer
über ein alternatives Angebot verfügen kann. Unter
den zusammengestellten Reiserouten zeichnet sich der sogenannte
Sentiero Matilde aus, der vom Enza-Mündungsgebiet über
den hochmittelalterlichen Weg bis ins Kern der canossanischen
Länder führt, an die Burgen von Rossena, Canossa,
Sarzano und Carpineti vorbeiläuft, sich von Toano über
die betürmte "via delle Scalelle" nach der Gebirgskammhöhe
vom Passo delle Forbici richtet, um dann bergab die toskanischen
Besitzungen zu erreichen. Auf diesem Wanderweg entdeckt man
sowohl das damalige Verbindung- und Verteidigungsnetz (mit Cavandola,
Monchio, Sorchio und Riana als Zwischenetappen), als auch alternative
Sehenswürdigkeiten wie die Schwefelquellen von Quara, die
Eselrückenbrücke von Cadignano und die Gipshöhlen
am Secchia.
Der Sentiero Matilde läuft in Nord-Süd
Richtung und bereitet keine große Schwierigkeit. Hier
sind die vier möglichen Teilstrecken:
I Teilstrecke - Ciano d'Enza, Rossena, Canossa, Bergogno,
Monchio dei Ferri, Castello di Sarzano, Casina (6 Stunden).
II Teilstrecke - Casina, Migliara, Branciglia, Badia
di Marola, Sorchio, Cigarello, Riana, Carpineti, Castello,
S. Caterina, Colombaia, Stiano, Manno, Toano (8 Stunden).
III Teilstrecke - Toano, Frale, Fonti di Quara, Cadignano,
Campolungo, Case Rossi, Morsiano, Mulino, Fontanini, Gazzano
(6 Stunden).
IV Teilstrecke - Gazzano, Case Stefani, I prati, Civago,
Case del Dolo, Passo delle Forbici (4.30 Stunden).
Landkarten und spezielle Informationen
gibt es bei:
IAT Canossa, IAT Reggio Emilia,
Fremdenverkehrsamt der Provinz Reggio Emilia,
tel. 0522 444720
E-mail: turismo@mbox.provincia.re.it
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