Von links:
Der Fluß Enza ist ein Lieblingsziel für Kayak- und Paddelbootfanatiker;
Das Hügelland ist ideal fürs Reiten.
Die matildischen Länder sind in einen landschaftlichen Rahmen eingefügt, der auch für Freiluftsporten besonders geeignet ist. Senkrecht auf den Apenninenkamm läuft zum Beispiel ein langer Reiterweg, der über die beiden Hängen des Enzatals bis zum sogennanten Valle dei Cavalieri (wörtl.: Ritterstal) führt, dessen Geschichte mit Mathilde und ihrer Rittersgemeinde eng verbunden ist. Nach jahrelangen Besprechungen und aufgrund eines zunehmenden Interesse wurde dann der unter Trekking-Fanatikern besonders bekannte Sentiero Matilde mit Markierungen und etwa 20 Rastplätze ausgerüstet. Der Wanderweg schlängelt sich über das mathildische Hügelland von Reggio nach Modena und trifft dann mit einer zweiten Reiseroute, die endlich in die malerische Gegend von San Pellegrino in Alpe bei Lucca einmündet. Die zuständigen Info-Points und das Fremdensverkehrsamt der Provinz Reggio Emilia (turismo@provincia.re.it) können eine ziemlich genaue Landkarte (Maßstab 1:50.000) in Deutsch- oder Englischversion kostenlos besorgen. Für ambitionierte Bergsteiger ragt bei der touristisch gut ausgerüsteten Gemeinde von Castelnovo Monti, an den Grenzen der mathildischen Länder, der erstaunliche Monolithfels Bismantova in den Himmel, wovon auch Dante in der "Divina Commedia" erwähnt hat. Den Golfspielern stehen sogar zwei moderne 9-Löcher Plätze zur Verfügung: der größte liegt in dem reggianischen Bezirk von San Bartolomeo, der andere in San Valentino, bei Castellarano. Nennenswert sind auch die seit vierzig Jahren bekannten Paddelboot-Wettbewerbe am Enza, dessen apenninischer Wasserstrom bei Vetto echt großartig ist. Die beste Zeit dafür ist Frühling, wenn es in den Alpen noch zu gefährlich ist, aber das ganze Talgebiet ist jederzeit gut ausgerüstet.  
Offizielle Webseite für Fremdenverkehrsinformationen der öffentlich-privaten Gesellschaft für Gebietsförderung Matilde di Canossa S.p.A. Credits